Sonntag, 8. Januar 2012

Kreatives Starbucks.

Da ist das Jahr auch schon wieder 8 Tage alt. Und was ist in diesen 8 Tagen spannendes passiert? Mhh...
Montag bis Freitag habe ich mehr oder weniger ganz entspannt gearbeitet. Halt der alltägliche Wahnsinn. (Vielleicht sollte ich mal von einem typischen Tag berichten. Mhh... werd' ich eventuelle tatsächlich irgendwann mal machen.)
Und ich war abends sogar das ein oder andere mal ganz sportlich und habe mich ins Fitnessstudio gequält! Jap, ich bin bestimmt genauso erstaunt und geschockt wie der Rest der Welt von dieser Tatsache. Aber es ist wahr. (Da fällt mir ein: Das Foto auf meinem Gym-Ausweis ist mit Abstand das schrecklichste Foto auf der ganzen, weiten Welt! Ich seh' aus wie jemand, der gerade aus der Gummizelle entflohen bin und mir gerade einen völlig irren Plan ausdenken. Ich würds ja zeigen, aber neeeee. Das lass ich doch lieber bleiben. Ist zu eurem eigenen Wohl. :D)

Ok, also wie man sieht, war unter der Woche eher nichts spannendes passiert. Jedenfalls kann ich mich nicht daran erinnern.

Samstag morgen habe ich dann mit meiner verrückten Familie geskypt, Ute hat mir das Laternenlied vorgesungen und Emil hat wie immer nur Blödsinn gemacht. (Oh, mir wurde erzählt, dass er letztens an Amerika vorbei gefahren ist. Also, wenn mich mal wer schnell besuchen möchte, der muss laut Emil nur zu Beresa fahren!)
Nachdem ich mich von dem ganzen Irrsinn zu Hause erholt habe, bin ich wieder meiner neusten Lieblingsbeschäftigung, dem Sporteln, nachgegangen. Jaja, ich bin so fleißig! Also während sich ganz Austum schön den Bauch mit Moos, Bier und Schnaps vollgeschalgen hat, war ich sportlich! Jawohl! (Und während ich so sportelte, hörte ich plötzlich eine Stimme in meinem Kopf die sich verdächtig nach Oma anhörte... war ne bisschen motzig und sagte: „Da sind viel zu wenige Kartoffeln im Moos!!“ :D Und ich bin mir sicher, dass Oma das tatsächlich gesagt hat. :D)
Gut, nachdem das dann abgehakt war, habe ich ungeduldig auf eine SMS von Magda gewartet, die sagt, dass sie fertig ist mit Arbeiten und wir uns in der Mall treffen können. Leider stellte sich her raus, das sie wesentlich länger arbeiten musste als gedacht und somit habe ich dann erstmal nichts gemacht und später habe ich mit Alex „Super Mario“ auf der Wii gespielt. Bis die erlösende SMS von Magda kam, das wir uns jetzt treffen können. Hurra!!!
Mein letzter Shoppingtrip war ja auch schon fast verjährt. Ich denke, das letzte Mal war ich vor 2 Wochen shoppen. Also man sieht, diese Zeitspanne war viel zu groß. War auch schon leicht nervös und litt schon unter den ersten Entzugserscheinungen...
Aber ich muss sagen, dass ich mich ziemlich gut geschlagen habe. Habe mir nur ein paar Schuhe (ja, wirklich nur EIN PAAR), Seife und eine Kerze gekauft. Ich muss mich ja ein bisschen zurück nehmen, damit ich dann mit Steffi zuschlagen kann!
Magda und ich haben dann noch bei Ruby Tuesday gegessen und dann war's auch schon halb 10 (21.30 Uhr ;)) und die Mall hat leider schon zu gemacht. Ich weiß, unmöglich das die so früh zu gemacht hat!! (Weihnachten hatten die teilweise bis um 23 Uhr auf.) Sind wir also nach hause gefahren, wollten ja so wie heute nach NYC.

 Das wurde dann auch gemacht. Haben uns um 12 Uhr am Busbahnhof in NYC getroffen und sind dann zum Times Square, weil wir da noch Pamela getroffen haben. Unser eigentliche Plan war, das wir aufs Empire gehen, aber daraus wurde nichts. Aber dazu später mehr.
Am Times Square sind wir erstmal zum Starbucks gegangen und ich hatte große Hoffnungen, dass ich diesmal keinen neuen Namen bekomme. Der nette Mann der meine Bestellung entgegen genommen hat, hat Rike nämlich so wunderbar ausgesprochen, dass ich dachte: „Heute wird’s was!“ Falsch gedacht... Mein Name heute: „Richa“.
Naja, fast. Ich habe noch große Hoffnungen in das Starbucks Team und bin fest davon überzeugt, dass ich irgendwann - in Ferner Zukunft – meine Namen richtig auf dem Becher stehen sehe. Wie heißt es so schön? „Die Hoffnung stirbt zuletzt!“ :D Und solange bewundere ich einfach weiterhin die Kreativität der Amerikaner und was man alles für Namen aus meinem Namen machen kann. 
Danach wollten wir dann wie gesagt aufs Empire State Building, aber wir haben uns überlegt, dass wir erst zur Brooklyn Bridge gehen und die bis zur Hälfte überlaufen, wieder zurück gehen und dann zum Empire. So weit der Plan.
Naja, aber irgendwie muss die Brücke wohl kürzer geworden sein, den plötzlich waren wir auf der anderen Seite.



 Neuer Plan: Subway Station finden und wieder Uptown Manhatten fahren. Dank eines netten New Yorkers haben wir auch recht schnell eine Subway Station gefunden, dummerweise sind wir aber in den Zug in die falsche Richtung gefahren! Haben das aber glücklicherweise schon beim ersten Stopp gemerkt, sind ausgestiegen und haben festgestellt, dass von hier ein viel bessere Zug Uptown fährt. Nämlich einer, der uns direkt zur 34. Straße bringt, also genau dort, wo das Empire State Building steht! Sehr gut! Leider hat der Zug ewig gebraucht bis der mal ankam, dann hat er an irgendeiner Station einen ca. 10-minütigen stopp eingelegt und ist anschließend im Schneckentempo weitergefahren.
Aber gut, wir haben es schließlich zu unserem Ziel geschafft. Nur um festzustellen, dass vorm Empire eine Schlange ist, um hoch zukommen. Da wir aber keine Lust hatten, ewig zu warten und wir noch dazu hungrig waren, haben wir beschlossen, dass wir das evtl. nächstes Wochenende nocheinmal veruschen und sind stattdessen losgezogen auf der Suche nach Nahrung. Und wo hat's uns hinverschlagen? Nach McDonalds. War ich ja auch schon ewig nicht mehr! Und ich war auch völlig aus dem Häusschen, weil die da richtiges, echtes Sprudelwasser hatten! 
Frisch gestärkt ging es dann weiter. Wohin wussten wir auch nicht, also sind wir einfach mal losgelaufen und haben dabei dann das Chrysler Building entdeckt - welches wir aber erst für das Rockefeller hielten, bis ich mir dachte: Nee, das kann das nicht sein. Das Rockefeller befindet sich nicht auf der 42. Strasse. Wir befinden uns da, ja - aber nicht das Rockefeller. Also habe ich mich schnell in meinem Reiseführe schlau gemacht und herrausgefunden, dass es das Chrysler Building ist.





Und dann haben wir noch durch Zufall Grand Central Station (Bahnhof) entdeckt.



Das sieht so hübsch innen drin aus! Ein paar Tage vorher hat Allison mir auch noch ein bisschen davon erzählt. Die Decke sollte irgendwann in den 60er Jahren (wenn ich mich recht erinnere) gestrichen werden, weil die ganz schwarz von Dreck war. Als man die Decke dann aber im Vorfeld säuberte, hat man entdeckt das sich unter der Dreckschicht eine Malerei befindet. Und zwar wurde unter die Decke die Sternenbilder gemalt, es sieht also so aus, als wenn man unter freiem Himmel steht und es wurden sogar Licher in den ein oder andere Stern gemacht, so das es wirklich wie ein echter Stern aussieht. An einer Stelle in der Ecke hat man ein kleines Quadrat aber schwarz gelassen, damit man sieht, wie es eben mal aussah. Habe ich mich natürlich auch auf die Suche nach gemacht und nach ewigem Suchen hab ich's auch entdeckt. :) 
Außerdem ist die Uhr, die in der Mitte steht wohl schon sehr alt und angeblich so wertvoll, dass man sie für kein Geld der Welt kaufen kann. 
Und irgendwo gibt es im Grand Central einen großen Raum, wo man sich in eine Ecke stellt, jemand anderes in die gegenüberliegende Ecke stellt und einer etwas in seine Ecke flüstert und der andere kann das hören. Und zwar selbst dann, wenn der Raum voll mit Leuten ist! (Das sind dann auch schon alles Fakten, die ich dazu zum besten zu geben habe, ich hoffe, es war mehr oder weniger verständlich.)
Zu Guter letzt hat es Magda und mich (Pamela ist vom Grand Central nach Hause gefahren) noch an den Times Square verschlagen.



Der winzige Ball auf dem zweiten Bild (ganz oben bei der leuchtenden 2012) ist der Ball vom furchtbar spektakulären Ball Drop. Und ja, erst ist wirklich so winzig wie er auf dem Bild aussieht. Warum deswegen jedes Jahr an Silvster so ein Brimborium veranstaltet wird, ist mir ehrlich gesagt ein Rätsel. Jedem das sein...
Nachdem Magda und ich dann noch dem ein oder anderen Souvenir Laden abgeklappert haben, ging es auch schon zurück zum Busbahnhof und von dort aus ab zurück ins wunderschöne New Jersey! 

Ja, soviel also von mir! 

Guten Morgen Deutschland, 
Gute Nacht Amerika!

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